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Sprachliche und formale Fehler zuverlässig korrigieren lassen

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Rechtschreibung/Orthografie
Dieser Bereich umfasst neben generell falsch geschriebenen Wörtern auch Tippfehler und empfohlene Schreibweisen. Dazu zählen beispielsweise Fehler bei der Verwendung von „dass“ und „das“ und bei der Groß- und Kleinschreibung von Wörtern.
Hier zeigen sich nicht nur Tippfehler, die man schnell überliest, sondern auch eindeutig falsch geschriebene Wörter wie „verschidene“ oder „giebt“.
Das Wort „dass“ muss hier so geschrieben werden, da es sich um die Konjunktion handelt und nicht um das Relativpronomen „das“. Zwar besteht der Unterschied nur in einem Buchstaben, aber die Bedeutung verändert sich deutlich.
Hinzu kommen Schreibweisen wie „bei Weitem“ und „grafisch“, die so vom Duden empfohlen werden, weshalb eine Verbesserung stattfindet.

Zeichensetzung
Gerade die Kommasetzung im Deutschen bereitet vielen Kopfzerbrechen, da die zugrunde liegenden Regeln ziemlich umfangreich sind. Es ist also nicht verwunderlich, dass viele in diesem Bereich Schwierigkeiten haben. Aber auch andere Zeichen wie Anführungszeichen oder der Unterschied zwischen Bindestrich und Gedankenstrich verursachen Probleme.
Innerhalb der Zeichensetzung werden auf der einen Seite Fehler in diesem Bereich behoben, auf der anderen Seite wird darauf hingewiesen, die richtigen Zeichen zu verwenden.
In diesem Beispiel finden sich mehrere Fehler, die die Zeichensetzung betreffen. Zum einen werden Bindestriche (-) für einen Einschub verwendet, was falsch ist. Richtig sind an dieser Stelle Gedankenstriche (–), da Bindestriche nur für Worttrennungen am Zeilenende (Bin-de-strich) und zusammengesetzte Wörter (Social-Media-Kanal) genutzt werden.
Zum anderen fehlen zwei Kommas, einmal bei einem Nebensatz mit „dass“, einmal bei einem erweiterten Infinitiv. Gerade das zweite Komma vergessen viele.
Zudem werden die falschen Anführungszeichen verwendet. Im Deutschen haben diese die Form „…“ – man kann sich das mit 99…66 merken, da die Anführungszeichen vergrößert diesen Ziffern ähneln.

Grammatik
Die Grammatik befasst sich im Allgemeinen mit allen sprachlichen Formen und ihrer richtigen Verwendung im Satz. Darunter fallen die korrekte Umformung von Wörtern entsprechend ihrer Funktion im Satz sowie die Verwendung des richtigen Falls.
Dieser Bereich ist umfassend und Fehler sind manchmal nicht direkt ersichtlich, da in der gesprochenen Sprache teilweise andere Formen verwendet werden, die in der Schriftsprache jedoch als falsch gelten. Als Beispiel sei hier auf den Fall Genitiv verwiesen, der in der gesprochenen Sprache kaum Verwendung findet.
In diesem Beispielsatz können verschiedene Fehlerquellen innerhalb der Grammatik beobachtet werden. Mehrfach wird der falsche Fall verwendet. So steht die Präposition „trotz“ mit dem Genitiv und nicht mit dem Dativ, der in der gesprochenen Sprache häufig verwendet wird. Da hier eine Richtung (wohin schwimme ich?) angegeben wird, steht der Akkusativ nach „an“, obwohl auch der Dativ nach dieser Präposition genutzt werden kann. Dann wird jedoch ein Ort bezeichnet.
Grammatische Fehler beziehen sich auch auf falsch gebildete Formen wie „geschwimmt“. Gerade bei unregelmäßigen Formen häufen sich Fehler oder es herrschen Unsicherheiten bezüglich der richtigen Form, was sich auch bei dem Ausdruck „Ende letzten Jahres“ zeigt. In Anlehnung an „Ende dieses Jahres“ neigen viele dazu, hier die gleiche Endung zu verwenden. Da es sich hierbei jedoch um zwei verschiedene Wortarten handelt – Adjektiv auf der einen, Demonstrativpronomen auf der andere Seite –, verändert sich auch die zu verwendende Endung.
Formulierungen wie „wegen ihr“ gelten als umgangssprachlich und sollten in der Schriftsprache vermieden werden.

Satzbau
Hierbei werden auf der einen Seite sperrige sowie schwer zu verstehende Sätze umstrukturiert oder gekürzt und auf der anderen Seite stets gleich aufgebaute Sätze umformuliert, um Abwechslung zu schaffen. Das Ziel besteht darin, den Lesefluss zu verbessern, damit der Leser dem Inhalt des Texts besser folgen kann.
Der stets gleiche Satzbau wirkt nicht nur langweilig, sondern hemmt auch den Lesefluss. Durch einen Nebensatz werden die Sätze verknüpft und Wortwiederholungen werden vermieden.

Sprachlicher Stil
Generell befasst sich dieser Bereich mit der Wort- und Ausdruckswahl. Das bedeutet beispielsweise, dass unwissenschaftlich klingende Ausdrücke in einer Bachelorarbeit oder Masterarbeit umformuliert werden oder dass auf umgangssprachliche Formulierungen hingewiesen wird.
In einer wissenschaftlichen Arbeit sind Wörter wie „natürlich“ oder Formulierungen in der Ich-Perspektive zu vermeiden, da sie dem neutralen wissenschaftlichen Stil schaden.

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